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Tagungsbericht Fachtag EX-IN SH

Am 19. September 2018 fand in Neumünster der 2. Fachtag EX-IN Schleswig-Holstein statt. Er stand unter dem Motto „EX-IN’lerinnen werden tätig“. Wie im Jahr zuvor fand der Fachtag im Kiek-In Neumünster statt.

Christel Achberger und Ingo Ulzhöfer eröffneten mit Ihren Grußworten die Veranstaltung. In ihrem Vortrag „Recovery und Peer-Arbeit – EX-IN weiterentwickeln referierte Christel Achberger unter Anderem über die Neufassung der S3-Leitlinie.

Den Vorträgen von Jörg Zart/Gabriele Seiler-Lübbecke (Op de Wisch) und von Margret Afting-Ijeh (Rauhes Haus) konnte man entnehmen, welche Anstrengungen bei einzelnen Institutionen gemacht werden, um Genesungsbegleiter langfristig in einer wertschätzenden und gesundheitlich wohlwollenden Umgebung eine arbeitstechnische Perspektive geben zu können. Frau Afting-Ijeh betonte hierbei besonders, dass Genesungsbegleiter eine wertschätzende Bezahlung erhalten sollten. Zudem bräuchten Genesungsbegleiter einen festen Ansprechpartner, der auch Zeit für sie hat.

Nach einer einstündigen Pause ging es in die Workshops. Angeboten wurden Workshops zu Themen:

Workshop I:   "Peer-Involvement implementieren – Praxiserfahrungen" unter der Leitung von Jörg Zart und Ingo Ulzhöfer.
 Workshop II:  "Der Verein Genesungsbegleitung und Peerberatung Hamburg e.V. – Erfahrene organisieren sich" unter der Leitung von Michael Scholl und Ute Becker
 Workshop III:  "Peers im Team – Rollenklärung, - Abgrenzung und Entwicklung: Erfahrungen aus der Praxis" unter der Leitung von Christiane Schlüter-Bracker und Torsten Busch
 Workshop IV:   " Recovery und Peerarbeit – S3-Leitlinie „Psychosoziale Therapien bei schweren psychischen Erkrankungen und ihre Konsequenzen für die Praxis" unter der Leitung von Christel Achberger

Im Workshop II wurde der Verein GBPH vorgestellt und wir erarbeiteten eine Liste mit Dingen und Situationen die ein Genesungsbegleiter für eine gesundheitsförderliche Arbeit benötigt. Genannt wurden von den vier Teilnehmern auch hier eine wertschätzende Entlohnung, stabile Arbeitsbedingungen, ein Ansprechpartner und vieles andere.

Zum Abschluß der Tagung wurden die Ergebnisse aus den einzelnen Workshops zusammen getragen.