Pressemitteilung – GBPH e.V. startet Telefon und Mailbegleitung aufgrund Corona-Krise

Pressemitteilung – GBPH e.V. startet Telefon und Mailbegleitung aufgrund Corona-Krise

„Ungewöhnliche Zeiten erfordern ungewöhnliche Maßnahmen“, wie oft konnte man diesen Satz in den letzten Tagen hören.

Auch wir von Genesungsbegleitung und Peerberatung Hamburg e.V. beobachten die aktuelle Situation rund um das Corona-Virus mit großer Sorge. Viele Menschen müssen nun zu Hause bleiben, die Begegnungsstätten, Nachbarschafts- und Seniorentreffs müssen seit 16.3.2020 in Hamburg ihre Türen geschlossen halten.

Wir von GBPH e.V. möchten zumindest für die Menschen die in Ihrer Wohnung bleiben müssen, nun ein telefonisches Gesprächsangebot, sowie eine Mailberatung unterbreiten. Ab sofort stehen jeden Tag von 17-19 Uhr ausgebildete Genesungsbegleiter*Innen (Ex-In) für Sie telefonisch oder per Mail zur Verfügung. Beide Angebote werden begleitet von Menschen mit einem eigenen seelischen Krisenerleben (sogenannten Peers). Alle Themen rund um die seelische Betroffenheit und der aktuellen Einsamkeit haben Ihren Platz.

Was diese Hotline oder die Mailberatung nicht können:

Wir sind keine Informationshotline rund um das Corona-Virus. Wenden Sie sich in diesen Fällen bitte an das Robert-Koch-Institut oder an das Gesundheitsamt ihrer Heimat.

Bei akuter Suizidalität bitten wir Sie, umgehend das nächste psychiatrische Krankenhaus aufzusuchen.

Sie erreichen die Genesungsbegleitungshotline von Montag bis Sonntag zwischen 17 und 19 Uhr unter der Telefonnummer:  0176 / 54 82 00 62

Wenn Sie nicht telefonieren möchten oder können, dann erreichen Sie unsere Mailberatung unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Beide Angebote werden von ehrenamtlich arbeitenden Genesungsbegleiter*innen angeboten und werden erst mal nur für die aktuelle Krisensituation angeboten.

„Sie müssen Ihren Weg nicht ganz alleine gehen! - Wir Genesungsgleiter*Innen haben selbst psychische Krisen erlebt, durchlebt und inzwischen gelernt, damit umzugehen“

Für Angehörige bietet unser Mitglied Ute Becker eine Möglichkeit zur telefonischen Unterstützung. Ab 18 Uhr steht sie unter der Telfonnummer 0178 669 5266 zur Verfügung.

Am 24. März sendete der Sender NDR Info ein Interview mit Reiner Ott zum Thema Depression und Corona: Radiointerview von NDR Info mit Reiner Ott


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